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Mein diesjähriger Sommerurlaub führte mich zusammen mit Sven in Richtung Schweiz und Norditalien. Über Zürich zum St. Gotthard, weiter über lago di Como, lago di Garda bis an die Adria nach Venedig und Bibione und zurück über Mailand und dem lago Maggiore haben wir etwa 3000km in acht Tagen zurückgelegt. Bei super Wetter gab es wirklich tolle Landschaften und viel leckeres Essen! Der Tour-Start am Freitag führt uns bis zum St. Gotthard Hospiz. Bei kühlen 5°C und Wolken aber wunderbarer Landschaft ging es vorbei am Tunnel-Stau hoch auf den Pass.
Bergsee auf der Spitze des Passes.

Nach Rösti mit Speck und Ei, italienischem Rotwein und Bettenlager ging es am Samstag weiter in Richtung Lugano und italienischer Grenze.
Der nächste Morgen mit Sonnenschein.

Erste Station des Tages war das wunderschöne Bellinzona. Zwischen Bergen und lago Maggiore, den drei Weltkulturerbe-Burgen und kulinarisch wertvollen Starßenmärkten herscht es ein tolles italienisches Flair. Und das alles auf schweizer Boden mit gewohnter Sauberkeit. Definitiv ein Kandidat für meine Altersresidenz :-)
Bellinziona von oben.

Einer der drei Burgen von Bellinziona.

Blick über die Stadt.

Straßenmarkt am Samstag Morgen.

Von Bellinziona ging es weiter bis nach Como am südlichen Fuße des lago di Como, immer den See-Armen entlang über Bellagio bis nach Lecco, wo wir unsere Zelte aufgeschlagen haben.
Segelboot auf dem lago di Como.

Sonnenuntergang am Campingplatz in Lecco.

Sonnatg ging es von Lecco weiter bis nach Sirmione am lago di Garda. Die touristische ziemlich überlaufene und ansonsten weniger spannende Stadt hat eine wunderschöne Altstadt an der Spitze ihrer in den See ragenden Halbinsel. Nördlich von Peschiera haben wir dann einen netten Campingplatz gefunden, der neben Animationsprogramm auf Niederländisch auf einen schönen kleinen Strand geboten hat.
Eingang zur Altstadt von Sirmione.

Die Mauern der Altstadt im türkisen Wasser.

Peschiera ist eine nette kleine Stadt am See. Touristisch gut besucht mit netten Bars und Restaurants.

Sonnenuntergang über dem lago di Garda.

Nach einer Nacht am lago di Garda führte uns unsere Tour am Montag weiter bis nach Venedig. Nachdem wir die Zelte am Campingplatz aufgeschlagen hatten, brachte uns der Bus ins Zentrum von Venedig. Bei Temperaturen über 30°C und Sonne ist die Stadt wirklich wunderschön und abseits der überfüllten Straßen gibt es immer wieder gemütliche und ruhige Ecken.
Gondeln in Venedig.

Der berühmte Canal Grande.

Am Markusplatz.

Interessante Skulptur an der Spitze zwischen Canal Grande und Tronchetto.

Nach einem langen Abend in Venedig ging es Dienstag weiter in Richtung Norden, etwa 100km entlang der Küste. Ziel war Bibione Pineda, wo Toni und Familie schon auf uns warteten. Der Campingplatz direkt am Meer war nicht nur der größte unserer Reise, sondern auch der mit den meisten Mücken, dem wenigsten Schatten, den höchsten Temperaturen, der übertriebensten deutschen Gründlichkeit (der halbe Tag aus Mittagsruhe), dem leckersten Restaurant und dem besten Supermarkt. Aber wenigstens war er nah zu Tonis Bungalow. Somit haben wir uns dort für drei Tage niedergelassen und bis Freitag Sonne, Strand und Nachtleben genossen.
Strand von Bibione.

Toni und ich am Abend.

Nach drei Tagen Cliche-Italien-Strandurlaub haben wir uns am Freitag auf den Weg nach Mailand gemacht. Mailand mag nicht unbedingt die erste Station für Sightseeing sein, hat aber wirklich ein einnehmendes Flair. Bei schönem Wetter laden unzählige Cafes und Bars zum Apperol Spritz trinken ein und die Pizza ist eh ungeschlagen (Mein Tipp: http://www.rossopomodoro.com). Außerdem sind Hotels dort am Wochenende wirklich günstig und machen einen Tripp erschwinglich.
Die Kathedrale von Mailand.

Kunst!

Das Castello Sforzesco hatte leider schon geschlossen.

Nach einem Abend in Mailand startete unser letzte Tag am Samstag in Richtung Varese. Die Stadt nahe dem lago Maggiore hat eine kleine Altstadt und den Park um den Palazzo Estense. Außerdem war es der perfekte Stopp um im lokalen Supermarkt die Einkaufstaschen mit italienischem Essen vollzumachen. Leider mochten die dort unsere Kreditkarten nicht, und so durfte ich im strömenden Regen nach einer Bank suchen, während die Kassiererin geduldig mit meinem Haufen aus Pasta, Schinken und Co. gewartet hat. Leider ohne schönes Wetter ging es dann von dort aus entlang der Ostküste des lago Maggiore zurück in die Schweiz. Nach etwa zwei Stunden Blockabfärtigungs-Stau vor dem Gottgard-Tunnel ging es dann zurück nach Stuttgart.
Park am Palazzo Estense in Varese.

Blick über Varese.

Regenwetter am lago Maggiore.

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